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Mit einer systemisch-ganzheitlichen Betrachtungs- und Arbeitsweise schauen wir uns die systemische und pädagogische Situation von Kindern, Pflegekindern und Heimkindern an und erstellen systempädagogische Diagnosen. Diese sind sowohl problemorientiert als auch ressourcen- und lösungsorientiert ausgerichtet.
Wenn Kinder in Not sind, zeigen sie Störungen!
Zum Beispiel:
- Emotionale Probleme (z. B. Ängste, Einsamkeit, depressive und aggressive Symptomatik)
- Soziale Verhaltensauffälligkeiten (z. B. Kontaktschwierigkeiten, Aggressivität, Geschwisterrivalität)
- Schwierigkeiten im familiären Rahmen (z.B. Gesprächsverweigerung, körperliche Züchtigung, systemische Verstrickungen)
- Probleme im Schul- und Leistungsbereich (z.B. Leistungshemmungen und -blockaden, Teilleistungsstörungen in, Sprache, Motorik, Konzentration)
- psychosomatische Auffälligkeiten (z.B. Einnässen, Einkoten)
- Störungen in der Sozialentwicklung (z.B. Selbstwertstörungen, Wutausbrüche, Kontaktverweigerung, Autoaggressivität)
Diese Störungen treten zum Beispiel auf bei:
- Trennung und Scheidung, und anderen Belastungen der Erziehungssituation.
- Fremdunterbringung von Kindern, z. B. Deprivation, Bindungsstörungen, Posttraumatische Belastungssyndrome).
Kinder können ihre Belastungen nicht so äußern wie Erwachsene. Sie reagieren durch Weinen, Schreien, Wutausbrüche, Verweigerung, unangepasstes Verhalten, durch unterschiedliche seelische, emotionale und körperliche Symptome oder durch kognitive Leistungseinbrüche.
Familiäre Ereignisse, wie zum Beispiel, Scheidung der Eltern, schwere Krankheiten eines Elternteils, Tod eines Elternteils, Fremdunterbringung und Verlusterlebnisse werden von Kindern emotional anders bewertet und verstanden, als Erwachsene manchmal meinen.
Mit projektiven und standardisierten Diagnoseverfahren:
- erkunden wir die möglichen Faktoren und systemischen Zusammenhänge, die sich hinter den Verhaltensschwierigkeiten von Kindern verbergen.
- Wir beraten Eltern bei der Klärung und Bewältigung erzieherischer und familien bezogener Probleme.
- Wir erkunden den Entwicklungsstand und den erzieherischen Bedarf eines fremd untergebrachten Kindes.
- Wir erkunden die möglichen Faktoren und systemischen Zusammenhänge, die sich hinter dem schwierigen Sozialverhalten und den möglichen Sozialstörungen eines fremd untergebrachten Kindes verbergen.
Systempädagogische Diagnosen verbinden die fachliche Einschätzung mit der Selbsteinschätzung eines Kindes. So erhalten Kinder eine „Stimme“, indem ihr Selbstbild, ihr Familienbild und ihre sozialen Nöte und Gewissensbisse einen Ausdruck finden. Die Probleme der Kinder werden nicht festgeschrieben, sondern es wird gezeigt, wie sie gelöst werden können.
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