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Pflege- und Adoptiveltern wenden sich mit Herz, Verstand und ihrer gesamten Familiensituation ihrem aufgenommenen Kind zu. Sie stehen immer wieder vor der Herausforderung, zwei verschiedene Lebenswelten und Familiengeschichten so miteinander zu verbinden, dass daraus ihr ganz eigener Weg entstehen kann. Ein Pflege- oder Adoptivkind hat seinerseits das tiefgehende Bedürfnis, von Eltern gesehen/gehalten zu werden und sich an diese binden zu dürfen.
Allerdings bringen diese Kinderseelen oftmals schwere Themen aus ihren Ursprungsfamilien mit, die sich aus zwei Quellen speisen:
- einerseits die Quelle der schmerzvollen Erfahrungen durch Verhaltensweisen der leiblichen Eltern
- und andererseits die Quelle der „trotz allem“ inneren Verbundenheit mit der Ursprungsfamilie.
Die Hintergründe dieses Beziehungsdreiecks fordern Unterstützung ein, damit Klarheit und neue Haltungs- und Handlungsideen Raum bekommen.
Auf diesem Weg ist es die Aufgabe des Supervisors, sich selbst und auch die Pflege- und Adoptiveltern in Kontakt damit zu bringen, was in diesem Beziehungsdreieck zwischen Pflege- und Adoptiveltern – Kind – leiblichen Eltern wirkt.
Es geht dabei sowohl um ein Hineinspüren, als auch um ein Hineindenken in diesen ganzheitlichen Dialog des Beziehungsdreiecks – in den „Trialog“. Weitere Klarheit entsteht dann, wenn Pflege- und Adoptiveltern auch dem nachspüren, was dieser „Trialog“ in ihnen auslöst und was sie selbst für sich brauchen, damit es ihnen gut geht und sie standhaft bleiben. Mit einem Handwerkskoffer an systemischen Methoden und einer systemischen Lebenshaltung lassen sich Lösungen finden, die die Ressourcen aller Beteiligten in den Blick nehmen und die vorhandenen Kräfte aktivieren. Auf diesem kraftvollen Weg, ermöglicht der Supervisor Räume für Wachstum und Entwicklung und bietet allen festen Boden unter den Füßen.
Termine werden individuell vereinbart.
Für das DSZ Steinhagen ist Herr Raphael Pott als Supervisor tätig.
Für das DSZ Stocksberg ist Frau Nicole Grombach als Supervisorin tätig. |